Wenn Frauen rauchen wie Männer, werden sie auch sterben wie Männer *
FACT ? Frauen aktiv contra Tabak e.V. setzt sich ein für die Förderung von Gesundheit und Nichtrauchen von Frauen und Mädchen. Rauchfrei leben ist eine der wichtigsten Voraussetzung dafür. Dazu müssen tabakbezogene Informationen, Präventions- und Entwöhnungsprogramme konsequent auf die Bedürfnisse von Frauen und Mädchen zugeschnitten werden.
*Sir Richard Peto, Bejing 1997
KÖLNER APPELL -
an die Politik, Gesundheitsberufe und Krankenkassen, um
Frauen und Mädchen den Rauchstopp zu erleichtern
Auf Initiative von FACT-Frauen aktiv contra Tabak e.V. fand am 21.11.2009 in Köln ein hochrangig besetzter Implementationsworkshop zum Thema 'Frauen und Rauchen: Schwangere und Gesundheitsberufe im Fokus" statt. 28 Vertreterinnen und Vertreter von 23 Dachverbänden, Universitäten, Hochschulen und Organisationen aus dem Bereich Frauengesundheit und Familie erarbeiteten konkrete Vorschläge um Lücken und Defizite in der Tabakprävention und Behandlung von Schwangeren zu beseitigen und die Gesundheits- und Sozialberufe für eine geschlechtergerechte Tabakprävention und -behandlung für Frauen sowie Mädchen zu sensibilisieren.
Zum Download der Dokumentation: doku_frauen_und_rauchen_web.pdf
Hier können Sie den Kölner Appell herunter laden: Koelner Appell.pdf
WIR SETZEN UNS EIN FÜR
- Initiierung und Förderung von genderspezifischen und zielgruppenorientierten Kampagnen und Programmen zur Eindämmung des Tabakkonsums, die die Lebensumstände von Frauen und Mädchen berücksichtigen
- Vernetzung von Expertinnen und Experten aus den Bereichen Frauengesundheit, Bildung und Soziales zur Stützung einer nachhaltigen Tabakkontrollpolitik
- Einbindung der medizinischen und sozialen Versorgungseinrichtungen in die Tabakprävention, Beratung und Entwöhnung
- Kooperation mit Presse, Film und Fernsehen, um sich vom Klischee der Zigarette als Symbol für Verführung und Emanzipation zu lösen
- wirksame Umsetzung des WHO-Rahmenabkommens zur Eindämmung des Tabakkonsums (FCTC): regelmäßige Steuererhöhungen, komplettes Werbe- und Sponsoringverbot, wirksame Etikettierung, Verpackung und Information über Inhaltstoffe von Tabakprodukten, bundesweiten Nichtraucherschutz in allen öffentlich zugänglichen Einrichtungen und am Arbeitsplatz ohne Ausnahmen, Bekämpfung von Schmuggel und unerlaubtem Handel mit Tabakprodukten
- Ausschluss der Tabakindustrie von politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten, die die Entwicklung und Umsetzung von Tabakprävention, Forschung und rechtliche Maßnahmen beeinflussen könnten
MIT DEM ZIEL
- den Genderaspekt flächendeckend in die Tabakprävention in Deutschland einzubringen
- Maßnahmen zu erwirken, die Mädchen und Frauen wirksam vor den Gefahren des Tabakrauchs schützen