Wenn Frauen rauchen wie MĂ€nner, werden sie auch sterben wie MĂ€nner *
FACT ? Frauen aktiv contra Tabak e.V. setzt sich ein fĂŒr die Förderung von Gesundheit und Nichtrauchen von Frauen und MĂ€dchen. Rauchfrei leben ist eine der wichtigsten Voraussetzung dafĂŒr. Dazu mĂŒssen tabakbezogene Informationen, PrĂ€ventions- und Entwöhnungsprogramme konsequent auf die BedĂŒrfnisse von Frauen und MĂ€dchen zugeschnitten werden.
*Sir Richard Peto, Bejing 1997
Projekt 2011 â "Weniger ist mehr": Rauchfreiberatung durch Familienhebammen.
Projekt-Abschlusstagung: VERSCHOBEN AUF 6.2.2012
Auf Initiative von FACT Frauen aktiv contra Tabak e.V. wurde das Projekt âWeniger Ist Mehrâ als gemeinsame Initiative des Hebammenverbands Niedersachsen e. V., Frauen Aktiv Contra Tabak e. V. (FACT) und der Landesvereinigung fĂŒr Gesundheit und Akademie fĂŒr Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG & AFS) entwickelt und vom Bundesministerium fĂŒr Gesundheit gefördert.
Im Rahmen des Pilotprojekts âWeniger Ist Mehrâ wird ein innovatives Curriculum zur Rauchfreiberatung fĂŒr Familienhebammen entwickelt, das ab November 2011 in die staatlich anerkannte Weiterbildung fĂŒr Familienhebammen in Niedersachsen eingegliedert wird. Durch niedrigschwellige pro-aktive Angebote werden somit Familienhebammen befĂ€higt Schwangeren und ihren Familien helfen, das Rauchen aufzugeben oder den Tabakkonsum zu reduzieren sowie nicht in der Wohnung, im Auto und in Gegenwart von Kindern zu rauchen.
Die Projekt-Abschlusstagung findet am 06.02.2012 in Hildesheim statt.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.gesundheit-nds.de/...
KĂLNER APPELL - an die Politik, Gesundheitsberufe und Krankenkassen, um Frauen und MĂ€dchen den Rauchstopp zu erleichtern
Auf Initiative von FACT-Frauen aktiv contra Tabak e.V. fand am 21.11.2009 in Köln ein hochrangig besetzter Implementationsworkshop zum Thema 'Frauen und Rauchen: Schwangere und Gesundheitsberufe im Fokus" statt. 28 Vertreterinnen und Vertreter von 23 DachverbĂ€nden, UniversitĂ€ten, Hochschulen und Organisationen aus dem Bereich Frauengesundheit und Familie erarbeiteten konkrete VorschlĂ€ge um LĂŒcken und Defizite in der TabakprĂ€vention und Behandlung von Schwangeren zu beseitigen und die Gesundheits- und Sozialberufe fĂŒr eine geschlechtergerechte TabakprĂ€vention und -behandlung fĂŒr Frauen sowie MĂ€dchen zu sensibilisieren.
Zum Download der Dokumentation: doku_frauen_und_rauchen_web.pdf
Hier können Sie den Kölner Appell herunter laden: Koelner Appell.pdf
WIR SETZEN UNS EIN FĂR
- Initiierung und Förderung von genderspezifischen und zielgruppenorientierten Kampagnen und Programmen zur EindĂ€mmung des Tabakkonsums, die die LebensumstĂ€nde von Frauen und MĂ€dchen berĂŒcksichtigen
- Vernetzung von Expertinnen und Experten aus den Bereichen Frauengesundheit, Bildung und Soziales zur StĂŒtzung einer nachhaltigen Tabakkontrollpolitik
- Einbindung der medizinischen und sozialen Versorgungseinrichtungen in die TabakprÀvention, Beratung und Entwöhnung
- Kooperation mit Presse, Film und Fernsehen, um sich vom Klischee der Zigarette als Symbol fĂŒr VerfĂŒhrung und Emanzipation zu lösen
- wirksame Umsetzung des WHO-Rahmenabkommens zur EindĂ€mmung des Tabakkonsums (FCTC): regelmĂ€Ăige Steuererhöhungen, komplettes Werbe- und Sponsoringverbot, wirksame Etikettierung, Verpackung und Information ĂŒber Inhaltstoffe von Tabakprodukten, bundesweiten Nichtraucherschutz in allen öffentlich zugĂ€nglichen Einrichtungen und am Arbeitsplatz ohne Ausnahmen, BekĂ€mpfung von Schmuggel und unerlaubtem Handel mit Tabakprodukten
- Ausschluss der Tabakindustrie von politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen AktivitĂ€ten, die die Entwicklung und Umsetzung von TabakprĂ€vention, Forschung und rechtliche MaĂnahmen beeinflussen könnten
MIT DEM ZIEL
- den Genderaspekt flÀchendeckend in die TabakprÀvention in Deutschland einzubringen
- MaĂnahmen zu erwirken, die MĂ€dchen und Frauen wirksam vor den Gefahren des Tabakrauchs schĂŒtzen
